Die Sprache der Blicke verstehen

Die Sprache der Blicke verstehen

Arthur Schnitzlers Poetik des Augen-Blicks als Poetik der Scham
Buchbeschreibung:

Blicke sind in Arthur Schnitzlers schamlos wirkenden und doch schambesetzten Texten omnipräsent: Blick-Wechsel zwischen Liebespartnern oder Konkurrenten, scheinbar beiläufige Alltagsbeobachtungen und Spiegelszenen. Die Sprachkrise, die Hofmannsthal in seinen theoretischen Schriften reflektiert, zeigt sich in Schnitzlers Werk durch die »Sprache der Blicke« (Frau Berta Garlan), wobei die sprachliche Aussage beinahe systematisch eine Verzerrung erfährt. Die Blicke verweisen über innerpsychische Prozesse hinaus auf das gesellschaftliche Außen, auf kulturelle Normen, codierte Verhaltensweisen, Geschlechterverhältnisse. Kurz: Die Texte stellen die Frage nach Norm und Differenz.

  • Preis: € 39,80 (D)
  • Details: 260 S., Pb 15,4 x 22,8 cm
ISBN 978-3-7930-9614-6
Erscheinungsjahr: 2010
Zurück zur Übersicht

Ein Unternehmen der
Rombach Gruppe
 

Heinrich Rombach KG

Soziale Netzwerke
 

RSS Feed Widget