Entschieden für Frieden

Entschieden für Frieden

50 Jahre Bundeswehr – 1955 bis 2005.
Buchbeschreibung:

Am 12. November 1955 wurden die ersten Soldaten der Bundeswehr in Bonn vereidigt. Nach fünf Jahren Vorarbeit wurde eine Armee aus der Taufe gehoben, die anders sein sollte als alle deutschen Vorgängerarmeen: fest integriert in das westliche Bündnis, aber auch in den demokratischen Rechtsstaat. Neu war auch die Konzeption der Inneren Führung mit ihrem Leitbild vom Staatsbürger in Uniform. Dennoch erfolgte dieser Neustart nicht voraussetzungslos. Er ist nur aus der Geschichte zu verstehen. In den fünf Jahrzehnten seit 1955 gelang es der Bundeswehr, sich als eine in Gesellschaft und Demokratie verankerte Organisation zu etablieren. Nach anfänglichen Aufbau- und Wachstumsschwierigkeiten war die Bundeswehr gegen Ende der 1960er Jahre zum Eckpfeiler der NATO-Abschreckung in Mitteleuropa avanciert. Ab 1990, im vierten Lebensjahrzehnt, erlebte die Bundeswehr ihren größten Umbruch: Armee der Einheit — Armee der Einsätze. Mit ihrem fünfzigjährigen Bestehen blickt die Bundeswehr auf eine längere Geschichte zurück als alle vorhergehenden deutschen Streitkräfte. Gegenwärtig, im Zuge der Transformation, wird die Neuausrichtung der Bundeswehr an ein gewandeltes Einsatzspektrum institutionalisiert. In diesem Sammelband beschreiben Zeitzeugen und Wissenschaftler verschiedener Fachdisziplinen Entwicklungen und Ereignisse der Geschichte der Bundeswehr von den Anfängen bis zur Gegenwart. Der Band ergänzt die Wanderausstellung »Entschieden für Frieden« des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes. Im Auftrag des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes herausgegeben von Klaus Jürgen Bremm, Hans-Hubertus Mack und Martin Rink. Pressestimmen: "Viel ist in diesen Monaten von der "Transformation" der Bundeswehr die Rede, so daß man argwöhnen mag, hier sei wieder einmal ein Stein der Weisen gefunden worden. Ein Blick in den im Auftrag des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes (MGFA) herausgegebenen Jubiläumsband "Entschieden für Frieden" belehrt hingegen eines Besseren. ... informativ und kompetent analysiert und diskutiert. Dem MGFA gelingt damit, was der Zeitgeschichtsschreibung ansonsten eher verschlossen bleibt: Sie kann die Entwicklungen ihres Gegenstandes bis in die unmittelbare Gegenwart verfolgen, weil sie bei der Darstellung der letzten fünfzehn Jahre auf die Kompetenz teilnehmender Beobachter aus der Bundeswehrführung zurückgreifen kann. ... Insgesamt liegt eine gelungene Gesamtschau vor, die den Vergleich mit den verschiedenen Bundeswehr-Büchern dieses Jubiläumsjahres nicht nur nicht zu scheuen braucht, sondern diesen oftmals an Solidität, Quellennähe und Reflexion überlegen ist: Ein Handbuch im besten Wortsinne." (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Nr. 266, 15. November 2005, S. 8) "Es ist ein großes Wagnis zu versuchen, ein halbes Jahrhundert Bundeswehr mit verlässlicher – eben wissenschaftlicher – Exaktheit in einem gar nicht zu umfangreichen Buch zu fassen. Der Sammelband, in der Verantwortung des Militärgeschichtlichen Forschungsamts entstanden, schafft es. ... bravourös gelungen. Von den Anfangen bis hin zu einem kühnen Blick in die Zukunft spannt sich der Bogen, auf den sich der Leser gerne mitnehmen lässt. Selbst Herfried Münklers Gedanken über "Die neuen Kriege und ihre sicherheitspolitischen Folgen" fügen sich folgerichtig ein. Sie bilden fast schon das Fundament für die Weiterentwicklung der Armee. Blick zurück, Blick nach vorn – jeder Handbibliothek steht der Band gut zu Gesicht." (loyal. Magazin für Sicherheitspolitik, Nr. 11/2005, S. 32) "...äußerst lesenswert..." (Internationales Magazin für Soldaten, Ausgabe 6/2005, S. 71)

  • Preis: € 15,00
  • Details: 688 S., zahlr. s/w- und Farbabbildungen, Pb. 16,5 x 24 cm
ISBN 978-3-7930-9438-8
Erscheinungsjahr: 2005
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