Universalgeschichte und Nationalgeschichten.

Universalgeschichte und Nationalgeschichten.

Buchbeschreibung:

Die Nationalgeschichte, wie sie im 18. Jahrhundert entstand und im 19. Jahrhundert zur vorherrschenden Form der Geschichtsbetrachtung aufstieg, steht heute vor beispiellosen Herausforderungen: den Folgen des weltpolitischen Umbruchs von 1989/91, der Relativierung nationaler Identitäten im Zuge von europäischer Einigung und wirtschaftlichen wie kulturellen Globalisierungsprozessen, der Re-Ethnisierung von Politik und Geschichtsbewußtsein in vielen Teilen der Welt. Neben der Vitalität einer »Mikrogeschichte«, die kleinräumige Lebensprozesse in Region, Dorf und Stadtlandschaft als ihr Thema entdeckt, ist deshalb seit einiger Zeit auch eine Renaissance von »Makrogeschichte« zu beobachten. Der Band verfolgt Fragestellungen im Spannungsfeld von universaler Perspektive und lokaler, regionaler oder nationaler Konkretisierung unter fünf übergeordneten Gesichtspunkten: Zeit und Raum als Dimensionen universal-historischen Denkens; das missionierende und kolonisierende Ausgreifen christlicher Bildung und Herrschaft; die Kontroversen um die Legitimität der Moderne angesichts der Französischen Revolution als weltgeschichtlicher Zäsur; Kultur- und Techniktransfer in der entstehenden globalen Zivilisation des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts; die Zerstörungspotentiale dieses 20. Jahrhunderts und einige Möglichkeiten, ihnen in historischer Reflexion zu begegnen.

  • Preis: € 39,90 (D)
  • Details: 364 S., Pb 15,4 x 22,8 cm
ISBN 978-3-7930-9120-2
Erscheinungsjahr:
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