Wissenschaftliche Reihen

Das „russische“ Freiburg

Eine etwas andere Kulturgeschichte deutsch-russischer Beziehungen
Buchbeschreibung:

 

Vieles wird mit Freiburg assoziiert – an russische Kultur oder Freiburger Beziehungen zu Russland denkt man dabei aber selten. Dennoch sind manche Spuren russischer Kultur unübersehbar, wie der Marina-Zwetajewa-Weg, die Maxim-Gorkij-Straße oder die Swetlana- Geier-Straße. Eher überraschend ist es, Bezüge zu Russland auch auf dem Alten Friedhof oder beim Colombi-Schlössle zu entdecken.

Vieles vom „russischen“ Freiburg ist bislang weitgehend unbekannt: Wer weiß schon, dass einmal ein russischer Zar in Freiburg weilte, dass die Freiburger Firma Welte seinerzeit weltweit russische moderne Musik verbreitete oder der erste deutsche Passionsfilm in Freiburg unter russischer Regie gedreht wurde? Warum kamen so viele Russinnen und Russen an die Freiburger Universität und welches Schicksal erwartete die sowjetischen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in Freiburg? Was hat es mit Schloss Ebnet oder dem legendären Russischen Chor auf sich und weshalb leben heute so viele russischsprachige Menschen in Freiburg?

Spannend erzählt und reich bebildert werden in diesem Band zum ersten Mal vergangene und gegenwärtige „russische“ Spuren in Freiburg präsentiert – mit neuen Erkenntnissen zur Geschichte der Stadt und deren Menschen. Diese spezifische Freiburger Geschichte ist zugleich ein überraschender und wichtiger Teil der deutsch-russischen Kulturgeschichte.


Mit Gastbeiträgen von Marie-Luise Bott, Heiko Haumann, Peter Kalchthaler sowie Karin van Mourik/ Natalya Barannikova.

 

Erscheint im März 2020.

  • Preis: Ca. 34,– €
  • Details: Ca. 400 S., Hardcover mit SU, 21 x 23 cm
ISBN 978-3-7930-5188-6
Erscheinungsjahr: 2020
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